Wer als Schweizer nationalistisch denken will, verpasst den Austausch mit Europa.
Denn den Frieden der letzten Jahrzehnte verdanken wir weitgehend der europäischen Einigung. Den Wohlstand unserem grössten Kunden Europa. Und vielleicht wird es eines Tages durchaus schlau sein, den bilateralen Weg in eine Mitgliedschaft umzuwandeln.
Bankenwesen und Landwirtschaft sind zwei unserer Problemzonen. Ausgerechnet Österreich und Luxemburg, zwei «Kleine» in der EU, haben diese Dinge bestens im Griff. Besser als wir im Alleingang. Das muss uns zu denken geben.
Die Welt richtet sich neu aus. Politisch haben wir allen Grund, Europa den Rücken zu stärken. Politisch liegen uns selbst die neuesten Mitgliedsländer sehr nahe.
Regionalpolitisch gilt das erst recht: Um Investitionen, Fördergelder, die Ansiedlung von Unternehmen kämpfen heute nicht mehr Staaten, sondern kompakte Regionen.
Hier kann ich auch als «Regionalpolitiker» über die Grenzen hinaus wirken. Und darum führen mich viele meiner persönlichen Engagements ins Dreiland – auch als Mitglied des Districtrates und der Regiokommission des Grossen Rates.
Basel ist und bleibt eine (welt-)offene Stadt. Die internationalen Messen in der Messe Schweiz sind hierfür ein gutes Beispiel. Dies liegt auch an der überragenden Rolle von Wissenschaft und Forschung.
Postkarten 2004
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