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Darf man finanzpolitisch die rot-grüne Mehrheit in der Regierung in Frage stellen? Wo sich doch Basel-Stadt erfolgreich aus einem Steuer- und Schuldensumpf gezogen hat?

Man darf. Und man soll. Das Gute wird Opfer des Besseren.

Immerhin werden Sicherheit, Erziehung und Gesundheit, wo ein Staat sein Geld verpulvern, aber auch zusammenhalten kann, bürgerlich geführt.

Die wertvollen Pfänder (Universität und Spitäler), mit denen der Stadtkanton elegant und schlau die Drohungen der „verarmten“ Landschaft in Schach hält, werden schon lange bürgerlich gehegt

Finanzielle Schönwetterphasen enden selten mit Gewittern. Sondern eher unbemerkt leise nieselnd.

Als Regenmacher reflexartig die Linke zu beschuldigen, wäre mir aber zu einfach.

Der Vorwurf ist nur dann berechtigt, wenn zuerst wir Bürgerlichen diszipliniert und differenziert unsere Ansprüche an den Staat eingrenzen.

Dies können wir bis zu den Wahlen unter Beweis stellen. Und dafür setze ich mich ein.