wirtschaft-goldesel

Stellen Sie sich vor: Gegenwärtig müssen Sie der Eidgenossenschaft sogar Zins bezahlen, wenn Sie ihr einen Kredit geben. Und kaum zu glauben, das machen nicht wenige.

Bricht jetzt bald in Bern der grosse Geldrausch aus? Dritte Röhre am Gotthard? AHV à gogo? 50 Kampfflieger? Bonus für Beamte?

Nicht, solange Sie genügend vernünftige Leute in die Berner Parlamente wählen. (Mehrheitlich sind das in der Regel Bürgerliche.)

Auf Pump leben, auch bei tiefen Zinsen, heisst schlicht: schlecht wirtschaften.

Als Unternehmer in Bern möchte ich trotzdem mithelfen, in zwei Gebieten Mehrheiten für Investitionen zu schaffen:

Einerseits dort, wo uns grosse und grösste Kosten drohen, wenn wir nicht rechtzeitig investieren: beim Umweltschutz.

Andererseits dort, wo unser Lebensstandard aus der Champions League fliegt, wenn wir nicht konsequenter investieren: bei der Bildung.

Das Geld dafür muss nicht frisches sein. Es kann auch dort gespart werden, wo es wenig bewirkt.

Parlamentarische Vorstösse

08.11.2017
Interpellation Nr. 127 betreffend Anhörung der Interessensverbände bei der Erarbeitung der Tarifverordnung für die staatlichen Parkhäuser
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